Deutscher Engagementpreis für Blumiger Landkreis Osnabrück

Das „Unmögliche“ wahr werden lassen!🐝😃🙋‍♀️🙋‍♂️🐞🦋🐛🌻🏆🏆🏆♥️♥️♥️♥️♥️♥️
Erhalten die Tiere eines kleinen Gnadenhofes (Gnadenhof Brödel Melle) und ihre Betreiber den „Deutschen Engagementpreis 2019″?
10.000 Euro für Insektenschutzprojekt und Gnadenhofbetrieb?

Bitte stimmt hier für uns ab:
1. Auf diese Seite gehen: <a href=“https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/“ rel=“noopener“ target=“_blank“>https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/</a>
2. In der Suche „Blumiger Landkreis“ eingeben
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Und teilt, teilt, teilt diesen Beitrag.

Im Rahmen des Insektenschutzprojektes „Blumiger Landkreis“ haben wir in den letzten 3 Jahren ehrenamtlich
über 140 Blühwiesen für Insekten geschaffen (300.000 m²).
Diverse dieser Artenschutzwiesen werden schonend und nachhaltig von unseren Gnadenhoftieren (http://gnadenhof-melle.de) beweidet.
So konnten wir eine hohe Anzahl von Tieren vor dem Schlachthof retten.

Durch die schonende Beweidung entstehen bei der Mahd keine Verluste bei Kleintieren, Vögeln, Amphibien, Insekten etc.🦋🐛🌻🐞🐾🦔🌺🌺🌸🐥🐝🐌🐌🐜
Im nächsten Jahr planen wir die Fertigstellung des Blühwiesen-Vernetzungs-Korridors auf einer Länge von 35 Kilometern (zwischen Melle und Hagen a.T.W.):

<a href=“http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=11″ rel=“noopener“ target=“_blank“>http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=11</a>

Das Preisgeld von 10.000 Euro werden wir in die Fertigstellung des Projektes, die Anlage von Streuobstwiesen und den Ausbau unseres Gnadenhofes stecken.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Gnadenhof Brödel Melle
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Noch Flächen für Blühwiesen-Korridor gesucht

Im Jahr 2020 soll das Ding fertig werden, der Insektenschutz-Blühwiesen-Vernetzungs-Korridor im südlichen Landkreis Osnabrück zwischen Melle und Hagen a.T.W.

Nach dann 4 Jahren Arbeit, etwa 8000 Stunden im Ehrenamt und einer Beteiligung von über 1000 Personen.
Aber noch fehlen uns dafür einige kostenlos und leihweise zur Verfügung gestellte Areale (Größe etwa 500 m²).

Konkret: In Melle-Gerden und rund um den Segelflugplatz Melle

In Bissendorf-Holte-Himbergen

In Georgsmarienhütte, Harderberg und Kloster Oesede

Die Arbeit (fräsen und umbrechen, einsäen und anwalzen) übernehmen wir. Kostet keinen Cent 🙂 Wir säen artenreiches (40 Arten) regionales Saatgut ein.

Allerdings wäre es bitte wichtig, dass die Flächeneigentümer die Pflege der Blühwiese übernehmen (ein bis zweimal im jahr mähen und das Mahdgut abtragen).

In den gekennzeichneten Bereichen suchen wir noch Flächen. Gerne bei uns melden.

Danke 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück

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https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

 

Ordentlich gerödelt für Bläuling und Feuerfalter

Ordentlich geackert heute wieder
Die Schmetterlinge Billy „The Kid“ Bläuling und Freddy „Fight Club“ Feuerfalter sowie unsere Schafe und Ziegen freuen sich über ein schönes weiteres Refugium 🌳🌻🐝🐝🦋🦋🐞🦘🦘🐑🦜🐇🐩🦌🌴🌴🦔
Und: Parkplatz am Hauptquartier Kreimerhof nahezu abgeschlossen

Gestern auf einer unserer gepachteten Gnadenhof-(Blüh-)Wiesen einen „Bläuling“ entdeckt, eine echte Sternstunde.
Für solche Momente lohnt es sich, aktuiv zu sein!

Gestern Nacht noch einen kleinen Dialog belauscht:

Billy „the Kid“ Bläuling: Es ist höchste Zeit, dass unsere Wiese gemäht wird. Wenn das Refugium so bleiben soll, wie wir es brauchen,
dann muss langsam was passieren. Schafgarbengesellschaften auf magerem Boden, etwas Leimkraut, viele Gräser, Mohn, Kornblumen, wird Zeit dass die Schafe und Ziegen
loslegen und die Pflege übernehmen. Was ist da los? Die sollen mal in den Quark kommen“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter:
„Ich regel das. Ich flatter da hin, nehm die Naturfreaks in den Schwitzkasten, hau denen zwei, drei aufs Maul. Dann spuren die schon….“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Warum nur musst Du immer so aggro sein? Wir können das doch auch nett regeln? Einfach mal höflich fragen…
Wir sind doch keine Rocker-Gang, wir sind selten gewordene kleine Schmetterlinge…Dezentes Auftreten ist gefragt finde ich… Die machen das doch nicht als Beruf oder so….“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter: Du bist viel zu vorsichtig! Mach Dir doch in die Hose, Mann!
Das ist so wie das, was bei den Menschen immer in der Zeitung steht, die FDP und so, „wir
brauchen freiwillige Verpflichtungen, mehr für den Naturschutz zu tun“. Freiwillig! Selten so einen Blödsinn gehört. Frewillig macht niemand was!
Freiwillig passiert bei den Menschen garnix (holt einen kleinen Schlagring und ein winziges Butterfly-Messer raus).
Ich flatter da jetzt hin, hau denen was auf die Schnauze, das beschleunigt
die Entscheidungsfindung…“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Nein, verdammt noch mal. So geht es nicht. Gewalt ist keine Lösung.“

Freddy: „Gewalt ist keine Lösung???? Schau Dich doch mal um, wie allgemeinhin mit unseren Refugien umgegangen wird. DAS (!!) nenne ich Gewalt, oder nicht, oder was????!!!“

Gestern dann um 23.30, kleines, leises Klopfen an der Haustür.
Ich öffne…Ein kleiner Bläuling flattert aufgeregt vor mir hin und her und scheint kommunizieren zu wollen.
Gleichzeitig versucht er hektisch einen „kleinen Feuerfalter“ (Flügelspannweite etwa 25 Millimeter) im Zaun zu halten.
„Kleine Feuerfalter“ gehören übrigens ebenfalls zur Familie der Bläulingen. Dieser fuchtelt wirr mit irgendwas winzig kleinem vor meiner Nase herum…
Ich schnalle sofort: Verdammt, die Mahd, es wird Zeit!

Heute war es dann soweit. Gemeinsam mit Philipp Horstmann 1000 m² umzäunt und den Zaun eingegraben [sonst hauen die Ziegen ab] (danke!!),
sodass die Schafe, Ponys und Ziegen nun auch hier schonend eine Fläche beweiden können.
Feuerfalter (heute gesehen, ein Foto scharf (Wikipedia, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg), ein Foto SelfMade) UND einen „Bläuling“ auf EINER Fläche. Fast vor Begeisterung ohnmächtig geworden.

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter saß zufrieden auf einem vertrockneten Grashalm herum und spielte mit seinem Butterfly-Messer rum. Auch der Bläuling atmete auf.
„Ist ja noch noch mal alles gut gegangen“.

Unsere Gnadenhof-Tiere waren glücklich, dass endlich ein neues Areal abgeweidet werden kann (mangels Regen ansonsten alles vertrocknet und verdorrt,
es wächst ja kaum noch etwas nach). Zwischendurch alkoholfreies Bier getrunken und Topfkuchen gefuttert (also wir, nicht die Tiere).

Danke auch an Minne Minna Minza und Lu Grengo für eine Patenschaft für die Ziege „Mobby Dick“. Danke an Valentina Andreev für eine Patenschaft für Kunigunde.
Danke an alle anderen Paten der Tiere (Merlin Dumke, Ulrike Zinn, Ute Hellige, Karin Kattner-Tschorn, Lars Albertmelcher, Tanja Menke, Lara Art,
Ulrike Zinn, Ele Luise Haine, Maike Niemann, Catrin & Jens, Christina Sudbrock, Ella Propella, Laura Geisler, Barbara Koebe, Meike Bdm, Philip Ufer & Johanna) sowie viele viele weitere regelmäßige Unterstützer, welche es uns ermöglichen, aktive Natur- und Tierschutzprojekte umzusetzen
(Lisa Fuchs,Thomas Allewelt, Marco Helm, Conny Knopf, Sarah Sara Kaufmann, Sonja Giesecke und und und :-)).

Und auch am Kreimerhof geht es toll weiter.
Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann haben den Parkplatz fast fertig (eine Auflage der Stadt).
Gerade noch Billy und Freddy mit winzigen Limousinen (mit Pedalantrieb und Sonnensegel) gesehen, wie sie sich die Vorzeigeplätze auf Parkdeck A gesichert haben.

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg

 

Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht

Das Konzept der Blühwiesen greift. Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht. Zwar ist es „nur“ Symptomkuriererei (ohne eine umfassend-nachhaltige Landwirtschaft (die wir durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützen können) wird
der Insektenschutz nicht funktionieren), aber Blühwiesen sind weit mehr als „nichts“
und für viele Arten eine echte Überlebenschance (auf kleinem Raum).
Heute eine besonders schöne Wiese begutachtet (blüht mittlerweile im dritten Jahr). Wegwarte, Rainfarn, Wild Möhre, Königskerze und und und….

Und Blühwiesen sind ansteckend: Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hat der Landwirt eine Sonnenblumen-Ringelblumen-Mischung ausgesät.
Sieht auch toll aus.
Und an den Insektenhotels ist ein echtes Gedränge. Viele Niströhren sind hoffnungslos ausgebucht.
An Wildbienen-Strand setzt sich das Gedränge fort. Jede Menge unterschiedliche Insekten liegen dort faul in der Sonne rum,
hören dem Meeresrauschen zu und freuen sich ihres Daseins.
„Eiiiiisssssscrrrreeeeme, möchte jemand Eiiiiisssssscrrrreeeeme?“ brüllt ein kleiner Buchfink.
„Hier!“, „Hier!“ und „Hier!“ (eine dicke Hummel paddelt eilig auf ihrer kleinen Luftmatraze zum Strand hin).
„Ich möchte 8 Kugeln, mit Sahne und Wiesenflockenblumenpollen!!! Kann ich mit Karte zahlen?“
„Logo!“, zwitschert der Buchfink fröhlich.
Was für ein Gedränge. Insekten im Urlaub, es lohnt sich, sich das mal anzuschauen.
Geht sehr gut an Blühwiesen.

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Besuch der Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen

Heute hatten wir hohen Besuch. VertreterInnen der Niedersächsischen Bingo! Umweltstiftung waren vor Ort
um sich über das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“und die Tierbeweidung des Gnadenhofs Brödel zu informieren.
Auch Herr Franken vom Meller Kreisblatt war dabei.
Wir fühlen uns geehrt. Blumiger Landkreis Osnabrück sei, so wurde uns gesagt, das umfassendste Insektenschutzprojekt, welches bislang in Niedersachsen umgesetzt wurde.
Und ein tolles Geschenk gab es auch (Danke an dieser Stelle z.B. an Frau Wilmes, Herrn Behr und Herrn Thürnau ).

Wir bekommen einen neuen Motoreinachser (mit richtig PS) inkl. neuem Balkenmäher. Und wir erhalten eine Teilfinanzierung
für eine mobile Heupresse. Das wird uns unglaublich viel Zeit sparen und etliche Arbeiten viel effektiver werden lassen.
Danke :-). Das sind wirklich tolle Nachrichten

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Steuerlich absetzbare Spenden immer willkommen:
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Unsere Tiere riechen nach Pfefferminze

Unsere Tiere riechen nach Pfefferminze
Weiter gings heute mit der Ausmagerung von Flächen (Mahd von Blühwiesen um ausserdem noch
tolles Heu für die Tiere unseres Gnadenhofes zu organisieren)

Das Thema ist interessant (zumindest wenn man sich für Naturschutz interessiert):
Auch durch eine zweimalige Mahd im Jahr (und Abtragung des Mahdgutes) ließe sich über Jahre hinweg eine
artenreiche Wildblumenwiese etablieren (ohne jegliche menschliche Einsaat, diese käme durch Wind und Vögel zustande)
Aber das dauert natürlich zuweilen dann schon seeeeehr lange.

Die Schwierigkeit ist: Sind Böden mit sehr vielen Nährstoffen angereichert (z.B. durch die intensive Landwirtschaft),
dann setzen sich dort tendentiell nur wenige Gräser durch. Erst durch Nährstoffverlust wird eine wirklich sichtbare Artenvielfalt erreicht.
Je mehr Nährstoffe entzogen werden, desto besser (es gibt Studien, welche auf sehr mageren Böden bis zu 120 Wildpflanzen ermittelt haben).

Heute also weiter machen. Ordentlich dick mit Sonnencreme eingecremt,
2 Wiesen bearbeitet (In Melle Riemsloh und Melle Oldendorf).
Das Heu wird dann zu unserem Hauptquartier „Am Kreimerhof“ transportiert und dort zu Ballen gepresst.
Ein Teil davon wurde heute auch direkt verfüttert (das Foto entstand, als das Buffett schon leergeräumt war).
Das gab ein ordentliches Gedränge unter dne Tieren, denn am Standort „Melle Riemsloh“
wurde eine etwa 60 m²-große Minze-Pflanzengesellschaft gemäht. Roch ein bisschen so wie in einem Kaugummmiautomaten.
Ziegen, Schafe und Ponys haben jetzt einen frischen Atem.

Beide Blühwiesen waren ein schöner Erfolg. Insbesondere das Areal in Riemloh hat einen besonderen Wert, weil dort auch ein Schwalbenhotel steht.
Zwar noch keine Bewohner (glaub ich), aber das kommt noch.

Die Bilanz heute:
5 Stunden harte Arbeit, 6 Liter Wasser getrunken
Heu für ca. 40 Ballen geerntet (das reicht im Winter für sämtliche Tiere insgesamt 10 Tage, das ist schon mal was. Und ein richtig toller Kräuteranteil ist im Heu auch dabei.
🙂
Kein Sonnenbrand, dafür etwa 800 Kalorien verbrannt. Und die Artenvielfalt auf diesen Arealen wird weiter
wachsen. Und die Tiere riechen, als hätten sie sich 3 Stunden lang die Zähne geputzt.

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Fleisch ist Scheiß

Wie der Klimawandel beginnt unser aller Verhalten zu hinterfragen – inklusive eigene Nahrungsaufnahme
Müssen denn wirklich auf jedem Dorffest Bratwürstchen sein? Ohne Grillfleisch keine Feier?
Vorbereitung für Blühwiesen- und Gnadenhoffeier „Brödel“ laufen auf Hochtouren
Essen und Getränke für alle kostenlos
Auf der Feier werden 4 Obstbäume gepflanzt, um den CO2-Verbrauch der Party auszugleichen

Klingt spinnert? Bei dem was noch kommt absolut angemessen….

Ja, da haben wir den Salat. Die Klimakatastrophe kommt immer näher. Oder genauer: Sie ist da, hier vor Ort!

Nachgewiesen wurde, dass es eben nicht nur das „Wetter“ ist (was gerne von den Klimaerwärmungs-Leugnern behauptet wird)
sondern dass die Temperaturen global und kontinuierlich ansteigen:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimakatastrophe-globale-erwaermung-1.4538193?fbclid=IwAR1M8x4Vxs1IY7XI9k83VkpK-wvFPf04fR7y2K0rx7kfD5cBN-peuZD-hN0

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
verkündete diese Woche klar und deutlich, dass auch in Niedersachsen das Wasser knapper werden wird und der aktuelle Stand
„nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen wird“:
https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/1820819/wasser-wird-knapper-in-niedersachsen
Deutlich wird gesagt: Beim Wasserverbrauch in Niedersachsen wird es zu Konflikten kommen.

Aus dem [nördlichen] Afrika werden massive und sogar massivste Flüchtlingsströme erwartet
(völlig zu Recht, wer von uns z.B. würde bei solch katastrophalen Lebensbedingungen bleiben wollen?), gegen welche
die Migrationstendenzen der letzten Jahre winzig sind. Die AFD-Vollidioten geraten jetzt schon in Ekstase.

Die Klimazonen verschieben sind. Aus Deutschland wird Spanien (Hamburg, das nördliche Niedersachsen,
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein dürfen aber bleiben, wenn die Deiche erhöht werden).

Der Bericht des Weltklimarates folgt in etwa einer Woche. Und der Vorbericht lässt erahnen:
Es ist NOCH SCHLIMMER als zuvor gedacht:
https://www.tagesschau.de/ausland/klimawandel-regional-103.html?fbclid=IwAR2MYMv_pyo9SY77WVvI7kT50ZGSaBVO7Y8h7eX2O7b1W-6uj1009n4luyE

Tja, und wir Menschen? Machen wir weiter wie bisher?
Erschreckend ist es nach wie vor, wie wenig von uns bereit sind auf Flugreisen zu verzichten, ok.
Aber noch erschreckender ist es, wie wenig wir alle bereit sind, unser tägliches Verhalten zu hinterfragen.

Auf nahezu jedem Event, jedem Dorf- oder stadtfest darf der obligatorische Grill mit dem Fleisch aus Massentierhaltungen nicht fehlen.
Neulich noch erlebt. Sagt so ne Frau (während sie von der Bratwurst abbeisst): „Die Menschen müssen endlich aufwachen,
endlich wach werden. So geht es doch nicht weiter.“ Thank you for nothing! Danke für die Erkenntnis. Recht hast Du.
Ok, klingt jetzt hier mal wieder etwas klugscheissermässig.
Das Hinterfragen gilt natürlich für ALLE. JEDER von uns hat seinen Teil zur Klimaerwärmung beigetragen.
Und doch ist es Zeit fundamentale Dinge zu ändern.

Fangen wir mal an beim Fleischkonsum. Dass auf einem Gnadenhoffest kein Fleisch serviert wird, versteht sich natürlich von selbst.
Tiere tätscheln während gleichzeitig ihre Kollegen aus schrecklichen Haltungsbedingungen 50 Meter weiter verspeist werden passt vorne und hinten nicht.

Grundsätzlich: Wir wollen AUF KEINEN FALL anderen Menschen vorschreiben, was sie zu essen haben.
Aber: Am 3. August wird es (von uns) kein Fleisch geben.
Der Speisenplan für das Gnadenhof-BlühwiesenFest steht nun fest.
Es wird eine tolle Gemüse-Zuchhini-Suppe geben (mit Gemüse, welches etwa 100 Meter weiter im Öko-Garten geerntet wurden, siehe Bilder), Fingerfood,
Salate, Wraps, vielleicht Falafel, jede Menge Dipps, Saucen, und und und. Tolle Baguettes. Alles komplett vegan.

Die Getränke werden ausschließlich „Bio“ sein (von Georgs Bioladen).
Da es gleichzeitig auch eine Art Nachbarschaftsfest ist können wir natürlich nicht sagen, was nun andere Personen mitbringen.
Wir haben aber in den Einladungen die Bitte geäußert, dass kein Fleisch mitgebracht wird.

JedE/r, der Lust hat, den Gnadenhof einmal kennenzulernen ist grundsätzlich eingeladen (3. August, ab 16.30 Uhr, Am Wulberg 31).
Aber: Wir stellen maximal 80 Plätze zur Verfügung (das Essen wird hier selber gekocht),
und 60 Plätze sind schon weg. Wer also noch vorbeikommen möchte: Bitte unbedingt vorher eine Nachricht schicken.
Die Verpflegung (all inklusive) ist komplett kostenlos. Wir würden uns aber über eine kleine Spende freuen.

Was bringt es, auf Fleisch zu verzichten, im Sinne des Klimawandels?
* Das Fleisch aus Massentierhaltung ist einer der Hauptverursacher des Treibhauseffektes (Neben CO2 insbesondere Methan und Distickstoffmonoxid)
* 1 Kilogramm Rindfleisch kostet in der Produktion etwa 15.000 Liter Wasser (insbesonders Wasser für die Futterproduktion der Tiere)

Wenn man bedenkt, dass wir aktuell jeden Abend Hunderte Liter von Wasser in den Wald schleppen (siehe Foto), damit Rehe und Kleintierchen nicht verdursten
(die Pötte sind am nächsten Morgen nur noch halb voll), dann sind 15.000 Liter für ein beschissenes Kilo Rindfleisch einfach unfassbar!

* Ein Kilogramm Rindfleisch hat ein CO2-Äuivalent von ca. 13 Kilo CO2
Zum Vergleich: 1 Kilo Äpfel liegt bei 0,5 Kilo CO2
1 Kilo Tomaten bei 0,2 Kilo CO2.
Bedeutet: Treffen sich 4 Personen für einen netten Grillabend und verputzen 1 Kilo Rind,
so müssten sie danach eigentlich 1,3 Bäume pflanzen (ein Baum speichert im Jahr etwa 10 Kilogramm CO2)
und sich überlegen, wie sie anschließend die 15.000 Liter Wasser auftreiben, welche verbraucht wurden.

* Nicht zu vergessen: Es ist grausam, schrecklich, abgrundtief moralisch verwerflich, wie Tiere in der Massentierhaltung „gehalten“ werden.
Und das durch einen Kauf zu unterstützen? „Na die Musik und das Essen auf dem Dorffest waren aber prima.“ – Genau!
Und was ist „hinter dem Tellerrand“ passiert? Man Mann Mann!

Wir haben errechnet, dass für die Blühwiesen-Gnadenhof-Party etwa 40 Kilogramm CO2-Äquivalent auftreten.
Also werden am Abend dort dann 4 Obstbäume geplanzt. Damit sind wir (für den Moment) quitt.
Das Wasser für das Gemüse (zumindest für ein Großteil dessen): Regenwasser, gespeichert zuvor in 1000-Liter-Kanistern nach hilfreichen Starkregenfällen.

Wenn wir nicht anfangen dahin zu gehen, wo es weh tut (an unsere Ernährung), dann hinterlassen wir unseren Kindern einen nicht mehr lebenswerten Planeten.
Als Prä-Apokalyptischs Gratisgeschenk dürfen wir dabei sein, wenn es von nun an hochgradig spannend wird.

Ach ja: Dann sind da noch die Klimaerwärmungs-Leugner. Wie mit diesen umgehen?
Kommt auf den eigenen Gemütszustand drauf an (ich beschimpfe diese gerne auch mal oder mache mich über diese lustig.
Zugegeben: Ein positiver Effekt entwickelt sich daraus wohl nicht.).
Aber Menschen, die all jene Fakten ignorieren, die für jedermann ohne größere Anstrengungen objektiv ersichtlich, zu finden sind,
die glauben auch an den Osterhasen, an Ausserirdische im Kreml, an Donald Trump als Reinkarnation von Jesus oder
an Goofy und Micky Maus als nächste Doppelspitze im Amt des Bundespräsidenten/in.
Absolut hinrissiger Blödsinn.

Ok, pädagogisch richtig wäre: Erklären, erklären, erklären, die Fakten sind so, überleg doch mal, es wurde empirisch ermittelt, dass…

Macht müde (und manchmal auch sauer).
Niemals aufgeben! Mehr machen! Mehr hinterfragen! Mehr an die Ursachen ran. Für mehr Klugscheisserei!

Gnadenhof Brödel Melle
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Die heiße Phase der Klimaerwärmung

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss und empirisch wissenschaftlich belegt (auch wenn es im Prinzip
durch diverse Teilstudien schon vorher klar war):

Zitat: „Die schmerzhafte Phase des Klimawandels hat begonnen“

* Der jüngste Temperaturanstieg in der Geschichte des Planeten, der so rasant abläuft, dass Tiere und Pflanzen in vielen Region sich nicht mehr anpassen können, hat den gesamten Globus erfasst
(die in den letzten Jahrtausenden stattgefundenen Schwankungen waren regionalen Charakters)

* In den letzten 2000 Jahren habe es mit Sicherheit kein Ereignis gegeben,
„das in Grad oder Ausmaß der Erwärmung der vergangenen Jahrzehnte auch nur annähernd entspricht“.

Steht in keiner geringeren Zeitung als der aktuelle „Nature“!

Und auch nachzulesen hier:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimakatastrophe-globale-erwaermung-1.4538193

Nun, was werden wir hier vor Ort machen (in Melle):
Wir werden im Herbst etwa 50 Bäume pflanzen (vermutlich auf 3 Streuobstwiesen).
Das bewirkt etwa eine Speicherung von 500 kG CO2 pro Jahr und schafft Mikro-Habitate.

Wenn Ihr wollt dann macht mit!
Wenn Ihr wollt (aber nicht selber), dann spendet, damit wir weitere Bäume pflanzen können:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

sind 500 KG CO2-Einsparung pro Jahr viel?
Nein, der CO2-Abdruck eines einzelnen Menschen liegt in Deutschland bei etwa 9000 Kilogramm (pro JAHR!!!).

Was sind die größten Verursacher der Klimaerwärmung?
* Energiehaushaltungen (Strom z.B. aus Kohle, Nutzung fossiler Energie, großflächige Entwaldungen)
* Flugreisen, Flugreisen, Flugreisen, Flugreisen….und danach ein Kreuzfahrtschiff bestreigen
* Verzehr von Fleisch (Produktion von Methan, Distickstoffmonoxid)

Was können wir tun um gegenzusteuern?

* Den Urlaub in heimischeren Regionen verbringen (ist ja auch muckelig warm hier). Muss ja nicht immer Malle, Griechenland oder sonstwas sein.
* Auf Fleischprodukte verzichten oder diese drastisch reduzieren. Wieso muss bei jedem Gesellschaftsevent eigentlich eine Bratwurstbude sein?
* Solarzellen aufs Dach (z.B.)
* Bäume pflanzen, Bäume pflanzen, Bäume pflanzen

Blumiger Landkreis Osnabrück (und jetzt noch deutlich mehr machen und nicht nur Blühwiesen sondern auch Bäume pflanzen)
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Aus drei Schrottmaschinen wird eine Heile

Allerhöchste Zeit für die Blühwiesen-Sommermahd
Stech-Attacke von Erdwespen (?)
Aus drei Schrottmaschinen wird eine funktionierende.
Heute lag unser Motoreinachser „KingKong“ auf dem OP-Tisch.
Durch Handauflegen und ein ausgetauschtes Anbauteil mäht er jetzt wieder flott durch die Gegend.
Mittlerweile erkennen wir alle Einzelteile der Güde-Maschine mit verbundenen Augen.
 
Heute dann auch gleich drei Flächen gemäht. Immer nur 50 %, damit die Insekten noch genug haben.
Wenn die gemähten Flächen auch im Herbst wieder lange blühen sollen, dann ist es jetzt allerhöchste Zeit.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass Blühwiesen von Mai bis Ende Oktober blühen. der andere Teil gemäht werden (oder alles zusammen Ende Oktober).
 
Das schöne an Naturschutzprojekten und einem Gnadenhof ist: Man bleibt immer in Bewegung.
Mal wird man von einem Schwein (Speedy) auf den nächsten Baum gejagt, und dann auch mal von einigen „Erdwespen“
quer übers Gelände. Beim Mähen heute ganz offenbar mehrere im Boden nistende Völker aufgescheucht.
Mann waren die hart. Haben auch nach 30 Metern Spurt noch nicht aufgegeben und dann sofort zugestochen.
5-6 Piekser waren dabei. Naja, gehört auch dazu.
Jedenfalls heute wieder jede Menge gemäht. Ein Teil davon wird von uns zu Heu für den Gnadenhof gemacht.
 
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Maschinenschaden Nummer EineMillionDrölf

Maschinenschaden Nummer 3745, Zwangspause Nummer 657/a
 
Ist mal wieder so weit. Maschine „King Kong“ hat heute auch ihren Geist aufgeben.
Ein daran gepropftes Anbauteil (auch schon älteren Semsters) ist bei der Mahd einfach abgebrochen.
Danke an Christian Becker und Tayler O’Brien für die tatkräftige Hilfe danach. Das Ding kommt jetzt erstmal ins Krankenhaus
und wird mit Gemüse wieder aufgepäppelt.
 
Wärhrend wir „in frühren Zeiten“ nervös geworden wären („Was sollen wir jetzt machen? Wie sollen wir
die Vereinbarungen mit den Stiftungen denn jetzt schaffen? Ohgottogottogott, wir werden alles zurückzahlen müssen und
bestimmt bei Wasser und Brot im Gefängnis darben…“), so hat sich eine gewisse Ruhe eingestellt.
So wie bei dem kleinen Hund, der die Mahd heute
ganz entspannt begleitet hat.
Is kaputt, mal wieder, wir haben noch 3 zerschlissene Maschinen zu Hause stehen, aus denen werden wir schon noch irgendwie ein
funktionstüchtiges Modell zusammenschrauben. Wird schon, weil es immer irgendwie wird.
Aus alten Resten was Tolles machen.
 
Die heute teilgemähte Wiese in Melle/Oldendorf ist ein Kracher. Kamille, Phacelia, Ringelblumen, Mohn, Kornblumen und und und.
Blühwiesen sind im ersten Jahr nicht immer ein Erfolg. Diese schon. Christian hat erzählt,
dass immer wieder hier auch Radfahrer und Wanderer anhalten und staunen, zu Recht.
So viel Leben ist selten in der „freien Natur“.
 
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