Blühwiese für Meller 850-Jahrfeier angelegt

Blühwiese für Meller 850-Jahrfeier angelegt
 
Melle ist eine liebens- und lebenswerte kleine Stadt in Niedersachsen und der Ort,
in welchem wir unseren Gnadenhof betreiben und die meisten unser Natur- und Artenschutzprojekte umsetzen werden und umgesetzt haben.
Ende Juni feiert unsere Wahlheimat sein 850jähriges Jubiläum.
Da wollen wir etwas zu beitragen
und haben nun eine (bald blühende) „850“ angelegt (im Blühwiesen-Naturgarten-Biotop „Am Wulberg“).
 
Die 850 besteht aus drei regionalen Blühmischungen.
Dem „Bunten Saum“, einer „Feldblumenmischung“ und dem „Schmetterlings- und Wildbienensaum“.
Um es „mal durch die Blume zu sagen“: Wir leben sehr sehr gerne hier und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Tier-, Natur- und Artenschutzprojekte
in dieser kleinen und sympathischen Stadt.
 
Und: In der Blühwiesen-Bundesliga ist Melle auf Platz 1 (in Bezug auf die Anzahl der Blühflächen gegen das Insektensterben):
 
 
In Bezug auf die angelegte Fläche (in m²) ist es übrigens Beelitz
 
Und in Bezug auf die größte Dichte Beiersdorf-Freudenberg:

Bereits über 1300 Blühareale in der Blühwiesen-Vernetzungskarte. Auch Bienenstrom.de ist nun dabei.

Bereits über 1300 Blühwiesen, -inseln, -streifen in der Blühflächen-Vernetzungskarte auf Insektenrettung.de.

Auch die Blühflächen von Bienenstrom.de wurden nun integriert.

Bienenstrom
Bienenstrom ist ein Kooperationsprojekt der Stadtwerke Nürtingen GmbH und des Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Bienenstrom ist 100% Ökostrom, der Lebensräume für Pflanzen und Insekten schafft. Mit der Zahlung des Blühhilfe-Beitrags von 1 Cent pro kWh verbrauchten Stroms wird der Aufbau und die Pflege von Blühflächen – anstelle von z.B. Mais – finanziert. So lässt Energie Landschaften aufblühen.
Im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurden Ende April 2018 Wildpflanzen zur Energiegewinnung in Biogasanlagen ausgesät. Diese blühenden Wildpflanzenmischungen dienen als Ersatz von bisher angepflanzten Reinkulturen, wie beispielweise Mais. Sie schaffen damit neue Lebensräume für Insekten und erweitern die biologische Vielfalt auf der Schwäbischen Alb. Zehn Landwirte bzw. agrarwirtschaftliche Unternehmen haben die Pflanzenmischungen ausgebracht. Sie werden so zu Bienenstrom-Blühpaten.
Im ersten Projektjahr schufen sie damit eine Gesamtfläche von ca. 14 ha neue Blühflächen. Die Finanzierung der Projektkosten erfolgt durch den bundesweiten Verkauf von Bienenstrom auf www.bienenstrom.de.
Im Jahr 2019 konnten bereits fünf weitere Hektar Ackerfläche in das Bienenstrom-Projekt aufgenommen werden. Damit sind zwei weitere Blühpaten dabei. Ihre Flächen liegen ebenfalls im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Das ergibt insgesamt 19 Hektar Lebensraum für Wildtiere, Bienen und andere Insekten.

Bienenstrom ist ein Stromprodukt, das Ökostrom und die privatwirtschaftliche Finanzierung von artenreichen Blühflächen kombiniert. Der hochwertige Ökostrom wird in alpinen Wasserkraftwerken erzeugt. Mit jeder durch die Stadtwerke Nürtingen GmbH verkauften Kilowattstunde Bienenstrom fließt ein Cent als Blühhilfe-Beitrag in das Projekt zum An- und Ausbau von Blühflächen. Die Käufer von Bienenstrom werden durch ihre aktive Unterstützung über den Blühhilfe-Beitrag zu Blühhelfern. Die am Projekt beteiligten Landwirte erhalten zur Finanzierung erhöhter Anbaukosten bzw. Ertragsminderungen dauerhaft einen festgelegten, jährlich zur Auszahlung anstehenden Beitrag pro Hektar Anbaufläche.
Biologische Vielfalt:
Im Rahmen des Projektes gibt die Stadtwerke Nürtingen GmbH den beteiligten Landwirten die verwendete Blühmischung vor. In dieser Blühmischung enthalten sind die heimischen Pflanzen Steinklee, Buchweizen, Malve, Eibisch, Flockenblume, Rainfarn und weitere. Insgesamt besteht die Mischung aus mehr als 20 verschiedenen Pflanzensorten, die zusätzlichen Lebensraum für Wildtiere schafft. Die innovative Blühmischung ist eine Synergie aus dem Bedarf nach Lebensraum für Insekten und andere Wildtiere, sowie aus ökonomischen Gesichtspunkten bei der Verwendung in Biogasanlagen.

Auch im Winter bietet die Blühmischung Vorteile gegenüber der Anpflanzung von z.B. Energiemais. Wildtiere finden Deckung auf den Äckern, denn die mehrjährigen Pflanzen sind über die kalte Jahreszeit nicht völlig verschwunden. Im verbleibenden Grün finden beispielsweise Feldhasen einen natürlichen Rückzugsort.

Tragt gerne Eure Blühinsel (z.B. in Privatgärten, auf kommunalen Flächen, Randstreifen etc.) in die Karte ein.

Welchen Nutzen hat das?

Du hilfst damit ein dringend notwendiges Monitoring aufzubauen (wo sind Blühwiesen vorhanden, basierend auf welchem Saatgut? Wo können z.B. „Lücken“ geschlossen werden um dadurch Wildblumen-Korridore anzulegen? Wo empfiehlt es sich für Kommune XY aktiv zu werden, da Gemeinde ABC in der Nähe bereits eine Fläche geschaffen hat?)

Mit Deinem Eintrag hilfst Du dabei eine gezielte Planung zu ermöglichen. Im Sinne eines Insektenschutzes ist es wichtig, lokale/regionale „Blühbänder“/“Blühkorridore“/“Blühinseln“ anzulegen und Biotope zu vernetzen. Das klappt jedoch nur dann, wenn wir (als Gesellschaft, Kommune, Landkreis, BürgerInnen, Naturschutzgruppen etc.) wissen WO (!) bereits Areale vorhanden sind. Das Ziel muss es sein, einen regionsübergreifenden genetischen Austausch zu fördern. Dieser genetische Austausch ist elementar für eine Arterhaltung. Heißt: Wir müssen lokale/regionale Schutz-Korridore schaffen, damit Insekten von Blühfläche/-insel/-streifen/-wiese zu Blühfläche/-insel/-streifen/-wiese fliegen können. Dieses kann jedoch nur dann funktionieren, wenn wir wissen WO bereits Blühareale angelegt wurden, um somit das „Blüh-Netzwerk“ zu erweitern. Durch die Verortung von Blühwiesen in der Karte wird sichtbar, WO WELCHE Blühwiesen (WELCHER Größe? Basierend auf WELCHEM Saatgut?) vorhanden sind, um somit dort in der Nähe weitere Flächen zu schaffen. Zu bedenken ist: Gerade Wildbienen haben einen geringen Flugradius (etwa bis zu 2 Kilometern). Viele dieser Arten schaffen sogar nur eine Distanz von 500 Metern.

Auch im Zeitalter des Insektensterbens wissen wir viel zu wenig über Insekten. Es fehlen grundlegende Daten für wissenschaftliche Untersuchungen. Mit Deinem Eintrag hilfst Du, einen wichtigen Datenbestand anzulegen. Die Daten werden für die Allgemeinheit auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt und können in Forschungsprojekten einen sehr hohen Nutzen bringen. Die Daten werden unter der „Creative Commons-Lizenz (Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)“ veröffentlicht.

Nachbarschaftsgemeinde in Georgsmarienhütte aktiv für eine Artenvielfalt

Ganze Nachbarschafts-Gemeinschaften werden aktiv gegen das Insektensterben.
Heute in Georgsmarienhütte gemeinsam eine Fläche am Holzhauser Berg zu einer Blühwiese umgewandelt.
200 m² basierend auf unterschiedlichen regionalen Blühmischungen. 🦋🦗🐞🐝🐝🦜🐿🦔🐾🌱🌼🌻🌺🌹💐🌞
Und alle haben mitangepackt. Es wurde gefräst, geharkt und gesät.
Lecker watt zu trinken gab es auch. 🙂
Sehr schön ist: Auf der Wiese wachsen auch einige Obstbäume. Wir haben übrigens festgestellt, dass jene Bäume besonders viel tragen, wenn in direkter Nähe ein Blühareal für Insekten wächst. Eine gesteigerte Bestäubung macht es möglich.

Heute ein neues Wort gelernt: Auf dem Areal befindet sich auch eine „Jule“, eine Ansitzstange für Greifvögel.
Durch die Wildblumen werden auch Greifvögel profitieren, denn: Mäuse fressen auch Insekten.

Das Areal am Holzhauser Berg ist ein wenig wie in einer Märchenlandschaft. Verwunschene Holzhütten, verwinkelte Waldpfade, total schön.
Vielen Vielen Dank an alle, die heute mitgewirkt haben. 🙂

Wie wirkt sich das neue Areal in der Vernetzungskarte aus?

http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/

Auch in Georgsmarienhütte wächst die Vernetzung stetig.
In Flugnähe für viele Wildbienenarten befindet sich eine der größten Blühflächen im gesamten Landkreis.
20.000 m² auf dem Gelände es Stahlwerkes.
Diverse Arten haben nun die Möglichkeit „zu pendeln“ und sich genetisch auszutauschen.
Es wird so langsam…

Auch für eine Fläche in Hagen a.T.W. wurde heute noch Saatgut verteilt.
Super ist: Immer mehr Flächen werden in Mitarbeit mit vielen Akteuren oder in Eigenregie durch Privatleute erstellt. Top!
Blumiger Landkreis Osnabrück + Insektenrettung.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
http://insektenrettung.de

Danke an Nora und Till

Das sind die Augenblicke die großartig sind!!
Diese Unterstützung hilft sehr und motiviert enorm.
Danke an Nora und Till, welche einen hohen Einsatz für unseren Gnadenhof und das damit verbundene Blühwiesenprojekt zeigen!!

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/32192-16-tage-charity-rallye-wir-fahren-alle-spenden

Till und Nora nehmen an der 20Nations Rallye (https://20nations.com) durch Europa teil.
20Nations ist eine Rallye mit Charity Aspekt, in der man innerhalb von 16 Tagen durch 20 europäische Länder fährt.
Das summiert sich insgesamt auf ca 7.500 km für einen guten Zweck. Alle Teilnehmer sind dazu verpflichtet, mindestens 555€ an Spenden zu sammeln.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr den Beiden helft.

Till und Nora unterstützen mit ihrem Einsatz
unser Projekt „Insektensterben stoppen! Blühwiesen anlegen! Pflege durch Gnadenhoftiere.“

Hierbei geht es um Folgendes:

Das Insektensterben hat in den letzten Jahren katastrophale Ausmaße angenommen.
Innerhalb des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) legen wir eine Vielzahl insektenfreundlicher und artenreicher Blühwiesen an
(bislang ca. 115 Stück mit einer Gesamtfläche von ca. 220.000 m²). Viele der mehrjährigen Blühwiesen werden gemeinsam mit Schulklassen geschaffen.
Zudem erstellen wir Nisthilfen.

Eine Besonderheit ist die Pflege verschiedener Blühwiesen durch eine Beweidung. Hierfür setzen wir einige unserer Gnadenhoftiere ein (http://gnadenhof-melle.de).
Die Tiere („die keiner mehr will“) sorgen dafür, dass die Blühwiesen schonend „gemäht“ werden, sodass auch im Folgejahr wieder eine artenreiche Wildblumenwiese entsteht. Die Tiere, welche oftmals aus schlechter Haltung kommen, können sich in einem „neuen Leben“ artgerecht und frei entfalten und sogar noch helfen, dass eine Artenvielfalt gesteigert wird.
Das vorrangige Ziel ist des Projektes ist somit eine Förderung des Arten- und Tierschutzes. Wesentlich sollen die Lebensbedingungen von (ausrangierten) Tieren und Insekten verbessert werden. Insekten sind nicht nur wichtig für die Bestäubung von Pflanzen, sondern ein Hauptbestandteil vieler Nahrungsketten (z.B. für Vögel, Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger).
Auch eine Umweltbildung stellt ein explizites Projektziel dar. Durch ein gemeinsames Einsäen mit Vereinen, Schulkindern etc. wird verdeutlicht, wie einfach es ist, etwas für den Arten- und Naturschutz zu leisten. Mit erhaltenen Mitteln kaufen wir (teures) Saatgut für Blühwiesen, pachten Flächen an und erwerben nötige Maschinen.

Danke Nora, Danke Till !!!

Danke für tolle Ideen!!! Das Insektensterben stoppen wir gemeinsam!

Saatgut für Blühwiesen aus dem Kaugummiautomaten.
Da ist das Ding!!!

Danke an Eike und Georgs Bioladen (http://georgs-bioladen.de)
für diese tolle Aktion.

Wie nicht anders zu erwarten bildeten sich lange Schlangen vor dem Aparillo.
In der Mühlenstraße in Melle ging heute nix mehr, komplett verstopft, doch Bürgerinnen und Bürger verhielten sich vorbildlich!
Einmal drehen und Spitzensaatgut für den heimischen Garten erwerben. Summende Insekten machen glücklich.

Danke auch an Till Habeck, Nora und die 16 Tage Charity Rallye.
https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/32192-16-tage-charity-rallye-wir-fahren-alle-spenden

Große Klasse. Till und Nora haben uns damit schon großzügig unterstützt. Bereits über 300 Euro sind für das Projekt
„Insektensterben stoppen! Blühwiesen anlegen! Pflege durch Gnadenhoftiere.“ reingekommen. DANKE!!!!

https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere

Besucht auch unsere Seite http://insektenrettung.de

Wer mehr Infos haben möchte, wie er/sie eine Blühwiese gegen das Insektensterben anlegt:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Blühwiesenkorridor Bissendorf schreitet munter voran

Eine besonders wichtige Vernetzungs-Blühwiese heute in Bissendorf bei einem netten Menschen angelegt (vielen Dank an Manfred).
Es ist großartig, wie viele Menschen gegen das Insektensterben aktiv werden.
Heute auf 800 m² eine Blühwiese geschaffen, basierend auf den Saatgut-Varianten „Blühende Landschaft Nord“ und
„Schmetterlings- und Wildbienensaum“.
Die Fläche liegt in der prallen Sonne, das ist optimal für viele Wildblumen.

Und: Die Lage des Areals sorgt dafür, dass der von uns geplante Blühwiesenkorridor (Vernetzung von Flächen, damit Insekten auch von
Biotop zu Biotop fliegen können) stetig wächst.

Bissendorf ist damit in der Blühwiesenliga bundesweit auf Platz 5:

http://bluehwiesenliga

http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Auch Hund „Olli“ findets spitze!

Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
http://insektenrettung.de

Weitere Fläche geschaffen

Die nächste Blühwiese angelegt – diesmal in Melle/Westerhausen.
Im letzten Jahr wurde hier bereits die „Osnabrücker Mischung“ ausgesät.
Heute folgten auf weiteren 150 m² noch eine Feldblumenmischung, Blühende Landschaft Nord und der
Schmetterlings- und Wildbienensaum.
Ein tolles Paradies wird das. Danke an Bernd, der die Fläche zur Verfügung gestellt hat.

Insektenrettung.de + Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Im Umkreis dieser Blühfläche ist die Vernetzung schon prima, siehe:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=929867&mlon=6835712&zoom=12

http://blumiger-lkos.de
http://insektenrettung.de

Botschaft ins Weltall – Insektenrettung.de

INSEKTENRETTUNG: Kommunikation mit dem Weltall

In den letzten Wochen haben wir mal einen Blühwiesen-Hilferuf auf einer 6000 m²-Fläche eingefräst.🐞🦋🦟🌷💐🥀🌺☀️🚒
Der Schriftzug wird sich jetzt im Frühjahr blühend entwickeln und vielen vielen Insekten (und deren Nahrungsketten-Nutznießern wie Vögeln, Fischen, Reptilien, Amphibien) das Leben retten.
Eingesetzt wurden 3 regionale Saatgut-Arten (Schmetterlings- und Wildbienensaum, Bunter Saum und Blühende Landschaft Nord).

Warum dieser Hilferuf?

Nun, unsere Madame Julia Klöckner (es existieren mittlerweile Stimmen, welche die Dame als „amoklaufende Wahnsinnige im Kampf gegen die biologische Vielfalt“ bezeichnen), ihres Zeichens
„Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“
hat weitere fürchterliche Pestizide durchgewunken. Insektenschutz? Na aber doch nicht wenn es dem Profit einiger Akteure der Agrarlobby schadet!

Leider muss man für solch einen „Bärendienst“ für die Biodiversität garnicht so weit schauen.

Der Landkreis Osnabrück hat mit Stimmen von CDU und SPD dafür gesorgt, dass beim Spritzen auf Äckern in einem Schutzgebiet KEIN (!!!) Schutzstreifen von 5 Metern zu Gewässern
berücksichtigt werden muss. Ein „Schutzstreifen“ (welche Ironie) von 1 Meter würde angeblich ausreichen…..puh, welch Ignoranz!
Im Zeitalter des größten Artensterben seit 66 Millionen Jahren ein VÖLLIG FALSCHES politisches Zeichen!!! Klimaerwärmung? Artensterben überall?
Wird schon nicht so schlimm sein, da vertrauen wir doch den Landwirten und ihren Pestizidspritzen, hat doch die letzten 30 JAhre auch ganz gut geklappt! BULLSHIT! (sagen die Kühe dazu)…

Um nicht falsch verstanden zu werden: Im Rahmen unserer Insektenschutzprojekte (z.B. Blumiger Landkreis Osnabrück) beteiligen sich immer mehr
Landwirte in unterschiedlichen Gemeinden. Teilweise auch mit finanziellen Privatmitteln!, und das zuweilen nicht ganz unbeträchtlich!!!
Das ist großartig!!! Auch jenen Landwirten gebührt bundesweit die volle Unterstützung, welche auf eigenem Grund und Boden mehrjährige Schutzstreifen
basierend auf regionalem Wildblumensaatgut anlegen, auch davon gibt es
nicht wenige!! Dass diese Landwirte hierfür Patenschaften anregen und Spenden sammeln ist verständlich und richtig.

Im Rahmen unseres Projektes „Insektenrettung.de“ legen auch wir weitere Blühwiesen an. In den letzten Jahren haben wir insgesamt knapp 100 Areale im südlichen Landkreis Osnabrück geschaffen.
Wir wollen zum Zwecke des Artenschutzes und der Förderung der genetischen Vielfalt einen
Blühwiesenkorridor auf einer Länge von 35 Kilometern schaffen (von Hagen a.T.W. (Nds.) bis nach Rödinghausen (NRW.).

Nun, wenn das Artensterben schon von verschiedenen Parteien politisch unterstützt wird (nach mir die Sinntflut….is mir doch egal…)….

KEINE SORGE!!! DIE EHRENAMTLICHEN DER ZIVILGESELLSCHAFT WERDEN DEN KARREN SCHON AUS DEM DRECK ZIEHEN!!!
Und Kontakt mit dem Universum haben wir jetzt auch.
Heute haben sich E.T., Alf, Galactica, Captain Future und Morc vom Orc gemeldet.

„HOCH DIE INTERPLANETARE SOLIDARITÄT“ hallte es duch die Galaxie.
Keine Frage, da ist jemand unserer Meinung. Ein Regenbogen als Zeichen der Solidarität mit vielen vielen Lebewesen wurde direkt aus dem All gesandt!!!
Unbestätigten Angaben zu Folge würde ein großes Schwarzes Loch als neue Heimstätte für Julia Klöckner vorbereitet?
Nun, das verweisen wir an dieser Stelle in das Reich der Spekulation.
Auch Gott meldete sich mit seiner/ihrer Stimme aus dem Orbit zu Wort: „Ihr Knalltüten, kann man Euch denn nicht mal 100.000 Jahre alleine lassen? Dafür habe ich Euch den Planeten aber nicht gegeben. Ein Schutzstreifen gegen Pestizide von einem Meter, an Gewässern, in einem Schutzgebiet. Sagt mal, was zur Hölle (er hat tatsächlich Hölle gesagt) geht eigentlich in Euch vor?? Tickt Ihr nicht ganz sauber, oder was, Alter!!!!, Ey!“
Auch der Pabst, unterstützt durch eine Baumarktkette, lässt sich zu einem Statement hinreißen: „Obi et Orbit et omnes Insektos“ (das war Latein mit spanischem Einschlag). Was er damit sagen will ist nicht ganz klar. Vermutlich „Vor Gott sind alle Insekten gleich oder so…“
 
Und wichtig: Das Artensterben ist nicht von einzelnen Personen abhängig, sondern von der Profit-Gier und Ingnoranz ganzer (Teil-)-Generationen.
 
Also: AUFSTEHEN, HIRN EINSCHALTEN (!!!!) (Schutzstreifen von einem Meter, ich glaub ich Spinne!), UND LOSLEGEN. FÜR NATUR und Artenschutz!

In diesem Sinne. Schaffen wir das Unmögliche!!
Blühwiesen anlegen, geht einfach und schnell. Letztlich braucht es nur eine Fräse, regionales Saatgut und den Mut auch mal im Dreck zu wühlen.
Viele Tipps hier: http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Und: Blühwiesen vernetzen, Grundlagendaten für die Wissenschafft schaffen, Blühwiesen eintragen:

Geht hier: http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen/

und: Die Deutsche Blühwiesenliga startet in ihre erste Saison. Welche Kommune wird Deutscher Meister?
http://bluehwiesenliga.de

Ihr wollt für unsere Projekte spenden?
Das wäre toll! ABER NOCH TOLLER: Werdet selbst aktiv!
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

HOCH DIe INTERPLANETARE SOLIDARITÄT

INSEKTENRETTUNg.de

Regionales Saatgut aus dem Automaten

Regionales Saatgut (Blühende Landschaft Nord) aus dem Kaugummiautomaten.
Biologische Vielfalt steigern, durch den Einwurf einer kleinen Münze. Macht garantiert glücklich!!!🦋🦎🐞🌺🌷🌼🌻☀️🌈

Danke an Eike Stolzenburg  von „Georgs Bioladen“ aus Melle (Nds.) (https://www.georgs-bioladen.de).
Das Ding wurde heute wieder gefüllt und steht schon dieses Wochenende der Allgemeinheit zur Verfügung.
Kaugummis ziehen ist prima, Saatgut noch besser.
Die Mischung enthält sehr viele Wild- und auch einige Kulturpflanzen und wurde mitentwickelt von „Netzwerk Blühende Landschaft“.

Insektenrettung.de
Viele Tipps zur Anlage einer Blühwiese:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Mit interaktivem Planungstool zur Gestaltung von Blühwiesen.
Und: Tragt Eure Rettungsinseln in der Vernetzungskarte ein.
Dadurch schaffen wir wertvolle Grundlagendaten für eine wichtige Forschung zum Schutze der Insekten:

http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen/

Blühwiesen-Epizentrum geschaffen

Fertig!!! Blühwiesen-Epizentrum und Blühwiesen-Begehungsfläche in Melle-Oldendorf geschaffen.
An einem Samstag im Juni werden wir das Areal einmal für die Öffentlichkeit begehbar machen. Auch Blumen pflücken (aber nur von den Rändern ;-)) wird erlaubt sein.

So, fertig! Heute noch ein Teilstück ausgesät.
Auf insgesamt etwa 12.000 m² (direkt neben dem Hotel Restaurant Hubertus Wiesehahn) haben wir nun mehrere größere und kleinere Blühflächen angelegt.
Die unterschiedlichsten Mischungen: Feldblumenwiese, Sand-Magerrasen-Blumen, Schmetterlings- und Wildbienensaum, Verkehrsinselmischung, Osnabrücker Mischung,
Bunter Saum, Blumen- und Kräuterrasen, Blühende Landschaft Nord etc. etc.
Auch „Deutschlands Naturwunder 2018“ liegt hier (https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/)
(siehe das Bild im Anhang mit der Eiche; hier haben wir eine Vielzahl von Stängeln als Nisthilfe stehen gelassen).

Gepflegt werden die Areale von unseren Gnadenhof-Tieren (http://gnadenhof-melle.de).
Die Blühwiesen werden in diesem Jahr in ihrer 1., 2. und 3. Saison blühen, haben somit also nicht nur durch die Saatgutzusammenstellung völlig unterschiedliche Erscheinungsbilder.

An einem Samstag im Juni werden wir die Flächen (als Ausnahme) für die Öffentlichkeit begehbar machen (gegen eine (freiwillige) kleine Spende).
Natürlich nicht „quer durch die Blühwiesen hindurch“ sondern auf separaten Wegen.
Somit kann sich jeder einmal einen Eindruck davon verschaffen, welche Mischung z.B. für den eigenen Garten geeignet wäre.
Garniert wird das ganze in diesem Jahr noch durch Totholz-Nisthilfen, welche eine wichtige Bruthilfe für viele Insekten sind).
Zudem existieren durch die Tiermahd viele sandige Offenstellen, in welche die Wildbienen sich zurückziehen.

Das Kartenbild (Anhang) spricht Bände. Hier wissen die Insekten garnicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen 🙂
http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/

Blumiger Landkreis Osnabrück
http://insektenrettung.de
http://blumiger-lkos.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen