Blühwiesen-Korridor wächst und wächst und wächst

Und weitere 100 m² Blühwiese im Rahmen von „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Danke an Karsten Wachsmuth für seinen unermüdlichen Einsatz!!
Diesmal in Kloster Oesede.
Das ist sehr wichtig, um den Blühwiesen-Vernetzungs-Korridor von Hagen a.T.W. nach Rödinghausen weiter auszubauen.
Es wächst und wächst und wächst,
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Deutschlands erste Blühwiesen-BMX-Strecke

Deutschlands erste Blühwiesen-BMX-Strecke

Auch bei Tayler O’Brien wird es bald herrlich bunt.
Er mag mit 12 Jahre vielleicht noch recht jung sein, dennoch geht der Schutz der Umwelt ja alle etwas an.
Und so meinte er das es doch wirklich eine coole Idee wäre mal eine Bmx-Bahn mitten durch eine Blühwiese zu bauen.
Aber vor dem Spaß kommt bekanntlich immer die Arbeit und so wurde heute die gesammte Fläche eingesät.
Später wird dann noch ein schmaler weg als Fahrbahn verdichtet und fertig ist die wohl Deutschlandweit erste Blühwiesen-Bmx-Strecke.
Neben dem Sportlichen Aspekt freuen sich vor Ort alle über die baldigen neuen summenden Bewohner in der Nachbarschaft.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben 🙂
Holzhausener Straße in Melle.

Auch die Blühwiesen-Vernetzung von Melle/Oldendorf nach Buer ist damit weiter fortgeschritten.
Siehe: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=929867&mlon=6835712&zoom=12

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steifgern, Insektensterben stoppen
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Insektenreundliches Gärtnern gemeinsam mit Schulen

Einige unserer glücklichen Lämmer rasen munter im entstehenden Schul-Nachbarschafts-„Lehr- und Lerngarten“ in Melle für biologisches Gärtnern herum.
Heute schonmal ca. 50 Schubkarren Pferde-, Schaf- und Ziegenmist untergefräst.
Mindestens 90 Schubkarren folgen noch, durch verschiedene SchülerInnen von verschiedenen Schulen.
Und dann wird Gemüse angebaut, gemeinsam, mittels biologischer Strategien ohne auch nur ein Mikrogramm Pestizide.
Insektenunterstützendes Gärtnern, mit Blühwiesen….

Leider ist heute eine Fräse zersprungen. Hat gute Dienste geleistet und wird auf jeden Fall auch noch mal geschweißt.
Einige Tausend m² muss sie noch…kostet sonst zu viel Geld.

Gnadenhof Brödel Melle
+ Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Blühwiesen-Beweidungsbrigade „Rote Morgensonne“

Die ersten 24 Stunden hat Harriet geschafft.
Wenn alles gut geht, dann übernimmt sie die Leitung der Blühwiesen-Beweidungs-Brigade Nord-Nord-Ost „Rote Morgensonne“
im Rahmen des Insektenschutzprojektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“.

Vorhin noch zum Tierarzt gerast. Wenn Lämmer sich bewegen aber der Saugreflex „nicht funktioniert“,
dann kann das unter Umständen an einem Selenmangel liegen.
Unsere Tiere haben zwar an ihrer Mineraltankstelle natürlich auch eine Schaf-Mineral-Leckschale (mit eben jenem Selen),
aber dennoch kann dieser Mangel zuweilen bei Lämmern auftreten.
Also gleich eine ganze Batterie „Boviferm Kälberbooster“ besorgt, um auch auf Vorrat was zu haben.
Das Zeug ist eine „volle Dröhnung“. Enthält Stoffe zum Aufbau einer gesunden Darmflora,
zig Vitamine, Bierhefe, reichlich Selen-Kombinationen und Eisen. Man erschrickt sich zunächst ein bisschen, weil Reste davon blutrot aus dem Mund laufen.

Gerade nochmal die Flasche gegeben. 24 Stunden sind mittlerweile nun vorbei, jetzt können keine Antikörper mehr aus dem Kolostrum aufgenommen werden.

„Leitung der Blühwiesen-Beweidungs-Brigade Nord-Nord-Ost „Rote Morgensonne““?, murmelte es schläfrig.
„Was soll das sein?“

„Erklär ich Dir ein anderes Mal. Schlaf Dich erst mal aus.“

Hat sich dann auch sofort hingelegt, windgeschützt hinter den Ziegen-Kletter-Stämmen und direkt in der Sonne.
Über den Berg ist es noch lange nicht. Die ersten 72 Stunden sind entscheidend.

Danke an Marion B. und an Monika V. für zwei Spenden. Total nett 🙂
Das Geld haben wir heute früh in den Tierarztbesuch investiert. Danke Euch.
Sobald etwas mehr Zeit ist bekommt Ihr noch einen Platz in unserer Hall of Fame:
<a href=“https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/“ rel=“noopener“ target=“_blank“>https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/</a>

Gnadenhof Brödel Melle
Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS – Schonende Blühwiesenbeweidung durch Gnadenhoftiere
http://blumiger-lkos.de
http://gnadenhof-melle.de

Aus Zeitgründen können wir leider keine E-Mails mehr beantworten

Wir merken es, und so ziemlich alle Saatgutanbieter auch (siehe Bild).
Die Anfragen nach artenreichen Wildblumenwiesen „explodieren“ förmlich.
Wir können keine weiteren Flächenangebote leider mehr annehmen (genau genommen: Schon seit Monaten nicht mehr )
und auch eine zeitnahe Beantwortung von E-Mail-Anfragen ist leider nicht mehr möglich
(das Telefon ist schon lange ausgestellt). Wir kommen nicht mehr hinterher….
Es tut uns sehr leid, aber so ziemlich alle Informationen, die nötig sind,
findet Ihr auf:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Ein Schwalbenschwanz – ein großer Augenblick!

Warum es sich lohnt etwas gegen das Artensterben zu tun?
Deshalb! Heute einen Schwalbenschwanz in Hasbergen entdeckt.
Richtig gut! Es werden mehr und mehr und mehr Menschen, die sich gegen das Artensterben engagieren.
Heute beim Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte gewesen.
Auf einer eigenen Fläche wird eine artenreiche Blühwiese mit vielen weiteren Naturschutz-Elementen angelegt
(mehr wird noch nicht verraten, das tolle Projekt zu verkünden ist auch Sache des Stahlwerkes).
Naja, und dabei den kleinen Kollegen entdeckt. Das sind die Sternstunden der Projekte.
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Projektbeginn „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“

Start des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“
und Besuch von Landtagsabgeordneter Gerda Hövel, Landrat Michael Lübbersmann
sowie Niklas Schulke (Ortsrat Gesmold).

Das war ein nettes Informationsgespräch heute Abend. Viel zum Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
erzählt, viele Fragen beantwortet und auch selber einiges erfahren. Hat Spaß gemacht.
Simone hat einiges zum entstehenden Schul-Lehr-und-Lerngarten in Melle berichtet (im Mai geht es los…).

Es gab durchaus verschiedene Schnitt- und konstruktive Berührungspunkte sowie auch
inhaltlich unterschiedliche Meinungen (Schutzstreifen FFH-Gebiet).
Ein nettes Treffen wars, wer weiß, was im Sinne von Blühwiesen darauf erwächst….:-)

Nachfolgend die offizielle Pressemeldung zum Start der Projekterweiterung
„BLUMIGER LANDKREIS OSNABRÜCK (PLUS)“

<h1>Pressemeldung: Projektbeginn des Insektenschutzprojektes Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS</h1>

Am heutigen Tag startet das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“. Dieses stellt eine Erweiterung des seit April 2018 in der Umsetzung befindlichen Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ dar.
Das Ziel des Projektes ist es, durch die gezielte Anlage von Blühwiesen eine höhere Artenvielfalt zu schaffen. Basierend auf regionalem Saatgut sollen die Blühwiesen nicht nur Pollen- und Nektarspender für eine Vielzahl von Insekten sein sondern gleichzeitig auch dringendst benötigte Schutzzonen darstellen.

Wissenschaftliche Aussagen mehren sich, dass wir aktuell im Zeitalter des größten Artensterbens seit 66 Millionen Jahren leben. Dieses Artensterben ist ein Resultat menschlichen Handels. Die Blühwiesen stellen nicht nur eine Hilfe für Insekten dar sondern stabilisieren auch gleichzeitig Nahrungsketten einer Fülle von Folgenutzern, wie z.B. Fischen, Amphibien, Vögel, Reptilien und Kleinsäugern. Mittlerweile reicht die Masse der Insekten nicht mehr aus, um den Bedarf innerhalb unterschiedlicher Nahrungsketten zu decken. Die Folge: Eine Vielzahl von auf Insekten angewiesenen Tieren verhungert aktuell qualvoll.

<h2>Ziele</h2>

Folgende ehrenamtlich durchgeführte Maßnahmen sieht das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“ vor:
• Gezielte Anlage von Blühwiesen in verschiedenen Gemeinden. Das Ziel ist es bis 2020 einen „Blühwiesen-Flugkorridor“ zu schaffen, der von Hagen a.T.W. bis nach Melle reicht. Viele Insekten verfügen über einen geringen Flugradius. Eine Vielzahl von Wildbienen beispielsweise bewegt sich in einem Umkreis unterhalb von zwei Kilometern. Räumlich nah beieinander liegende Blühwiesen sollen einen wichtigen genetischen Austausch über eine längere Distanz ermöglichen. Dieser genetische Austausch ist elementar wichtig für eine Arterhaltung.
• Blühwiesen sind ein Teil eines Maßnahmenkonzeptes zum Insektenschutz. Ergänzend werden Nisthilfen basierend auf Totholz zur Verfügung gestellt. Hierbei wird gezielt auch von Borkenkäfern zerfressenes Laubholz zum Einsatz kommen. An sonnigen Standorten ist dieses durch die Gänge des Käfers eine ausgezeichnete Grundlage für die Eiablage unterschiedlicher Insekten. Somit werden wirtschaftlich eigentlich nicht mehr nutzbare „Reststoffe“ zu einem plötzlich wertvollen Beitrag gegen das Artensterben. Zudem werden an den Blühwiesen Streifen von Pflanzenstängeln bei einer Mahd stehen gelassen, da diese nach etwa zwei Jahren und einer entsprechenden Porosität als Bruthilfe genutzt werden.
• Damit sich Blühwiesen über viele Jahre erhalten können, müssen diese regelmäßig gemäht oder beweidet werden. Eine Besonderheit innerhalb von „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“ stellt der Einsatz von Tieren des Gnadenhofes „Brödel“ Melle zur Pflege dieser Wiesen dar (http://gnadenhof-melle.de) (Ziegen, Schafe, Ponys). So können Tiere vor dem Schlachthof gerettet werden und sorgen durch eine schonende Beweidung dafür, dass auf den Blühwiesen „Mahdverluste“ verschiedener Lebewesen gering bleiben. Zudem haftet das Saatgut der Wildblumen an Fell und Wolle der Tiere an und wird dadurch natürlich weitergetragen.

<h2>Los gehts</h2>

Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Wir bedanken uns bei allen Förderern und Unterstützern des Projektes. Wir haben im Landkreis Osnabrück schon einiges erreicht und notwendiger Weise aber auch noch sehr viel vor. Gleichzeitig müssen wir uns alle gemeinsam kritisch hinterfragen, ob wir wirklich genug für den Artenschutz leisten. Die Situation ist so dramatisch wie noch nie. Wir benötigen dringendst und unbedingt effektivere Schutzzonen und noch deutlich mehr Maßnahmen, um dem Artensterben Einhalt zu gebieten. Jeder Mensch kann viel für eine Artenvielfalt leisten, insbesondere im heimischen Garten. Wir fordern alle Gemeinden des Landkreises auf, sich an der Anlage von Blühwiesen zu beteiligen und gezielt eine räumliche Vernetzung dieser wichtigen Biotope umzusetzen.“
Ein Eindruck der räumlichen Blühwiesen-Vernetzung im Landkreis ist unter folgendem Link möglich:

<a href=“http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/“ rel=“noopener“ target=“_blank“>http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/</a>
<a href=“http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=11″ rel=“noopener“ target=“_blank“>http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&amp;mlon=6847523&amp;zoom=11</a>

<h2>Artenschutz gewinnt an Bedeutung</h2>

Unter den von der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle betriebenen Webseiten http://blumiger-lkos.de und http://insektenrettung.de finden sich eine Vielzahl von Tipps und Tricks zur Anlage der für Insekten wichtigen Wildblumenwiesen.
Im Rahmen des Projektes finden zudem verschiedene größere Veranstaltungen statt. So wird am 6. Mai in Venne/Ostercappeln ein groß angelegter Aktionstag stattfinden, an welchem sich die Träger der regionalen Wirtschaft, die örtliche Grundschule, der Heimat und Wanderverein, die lokale Kirchengemeinde, der örtliche Golfclub und viele Privatleute beteiligen. Zwei Tage zuvor wird in Melle eine ähnliche Aktivität, unterstützt durch eine regionale Firma, durchgeführt.
Karsten Wachsmuth, Projektmitglied von Blumiger Landkreis Osnabrück: „Was wir in den letzten Jahren beobachten ist großartig – der Naturschutz wird ernst genommen wie selten zuvor. Wir können uns vor Anfragen kaum retten. Eine Fülle von Firmen im Landkreis beteiligt sich mittlerweile an den Artenschutzaktivitäten im Rahmen von Blumiger Landkreis Osnabrück. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden uns über 300 Flächen von Kommunen, Unternehmen, Vereinen, Schulen und Privatleuten angeboten. Wir sind jedoch nur eine kleine Truppe von 5 Personen, welche das Projekt ehrenamtlich, „nach Feierabend“ in seiner Freizeit gestaltet. Wir rufen die Menschen im Landkreis auf, in ihrem Umfeld selber aktiv zu werden, sich für eine Blühwiesengestaltung Bodenfräsen z.B. im örtlichen Baumarkt zu leihen und regionales Saatgut auszusäen.“
Durch die bislang stattgefundenen Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt ehrenamtlich etwa 100 Blühflächen mit einer Gesamtgröße von ca. 200.000 m² geschaffen.
Im Rahmen der sog. „Blühwiesenliga“ (http://bluehwiesenliga.de), innerhalb welcher Deutschlandweit ein Ranking der aktivsten Kommunen im Insektenschutz durch die Anlage von Wildblumenwiesen stattfindet, befinden sich 3 Städte bzw. Kommunen aus dem Landkreis Osnabrück unter den „Top Ten“.
Simone Brockmann, Projektmitglied: „Auch die Aktivitäten des Bienenbündnis Osnabrück und auch der BUND Kreisgruppe Osnabrück sind ganz besonders positiv hervorzuheben. Es ist beeindruckend was hier getan und geschaffen wurde und wird. Wir stellen zudem einen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft fest. Dieses Jahr haben wir diverse Angebote bekommen, explizit Rasen- oder Zierrasenflächen zu Wildblumenwiesen umzugestalten. Das freut uns sehr.“
Das Insektensterben wird maßgeblich durch die Folgen intensiver, konventioneller Landwirtschaft sowie durch eine nach wie vor ungebremste Flächenversiegelung hervorgerufen.

<h2>Polarisierungen vermeiden</h2>

Kai Behncke: „Aus gegebenem Anlass ist es wichtig innerhalb der Diskussion über das Artensterben nicht einzelne Landwirte als „Schuldige“ an den Pranger zu stellen. Viele Landwirte befinden sich aufgrund der Marktsituation unter einem unfassbaren ökonomischen Druck. Es ist wichtig dass wir als Gesellschaft ein anderes Verhältnis zu der Wertigkeit von Lebensmitteln entwickeln. Ökologisch produzierte Nahrungsmittel, die zudem eine Artenvielfalt begünstigen, sind nicht für Cent-Beträge zu erhalten. Als politische Gesellschaft und als einzelne Bürgerin und einzelner Bürger müssen wir bereit sein, auch höhere Preise zu bezahlen, um somit auch die Landwirte auf dem Weg zu ökologischeren Produktionsweisen finanziell zu unterstützen. Ein nötiger Wandel in der Landwirtschaft kann dann auch schon mal den eigenen Geldbeutel betreffen. Wir dürfen die Landwirtschaft bei der Bewältigung der Aufgaben nicht alleine lassen. Das Sterben der Kleinbauern und deren finanzielle Kapitulation stellt nicht nur menschliche Dramen dar sondern hat gleichfalls einen Einfluss auf das Artensterben, wenn z.B. keine Weidetiere mehr in der freien Natur gehalten werden. Viele Insekten profitieren beispielsweise von dem Dung landwirtschaftlicher Nutztiere.“

Karsten Wachsmuth: „Innerhalb der Diskussion über das Artensterben stößt uns sauer auf, dass häufig völlig unrealistische Forderungen an die Landwirte der Region gestellt werden. Politisch-Finanziell und auch durch ein geändertes Konsumverhalten ist es unserer Meinung nach wichtig, die Bauern auf dem Weg zu nachhaltigen Produktionsweisen ganz massiv zu fördern. Wenn wir Blühwiesen, Schutzstreifen und nachhaltig produzierte Lebensmittel ohne Einsatz von tötenden Pestiziden auf landwirtschaftlichen Flächen wollen, dann müssen wir auch bereit sein, die Landwirte entsprechend zu unterstützen, z.B. ganz konkret durch Akzeptanz höherer Produktpreise und ein geändertes Kaufverhalten oder durch finanzielle Entschädigungen. Das Artensterben können wir nur Hand-in-Hand meistern. Es reicht nicht aus nur nach Handlungen „der Politik“ zu schreien. Als mündige Bürgerinnen und Bürger können wir auch sehr viel selbst gestalten. Das eigene Tun ist maßgebend, alles andere wäre viel zu passiv.“

<h2>Kritik</h2>

Kai Behncke: „Gleichzeitig hätten wir uns vom Landkreis einen breiteren Schutzstreifen im FFH-Gebiet an der Meller Else bzw. „Oberen Hase“ gewünscht. Im Zuge des Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern wird dort beispielsweise nun ein Schutzstreifen von 5 Metern um natürliche Gewässer angelegt. Mindestens dieser Abstand wäre auch in unserem Landkreis zu begrüßen, gleichwohl 5 Meter insbesondere in einem FFH-Gebiet nicht besonders viel sind. Letztlich stellt eine solche Entscheidung neben einer politischen Motivation natürlich auch eine Entscheidung basierend auf wissenschaftlichen Fakten dar. Im Laufe dieses Jahres folgende Gewässeruntersuchungen werden insbesondere bei sommerlichen Starkregen zeigen, inwiefern ggf. Pestizide in den unbedingt zu schützenden Gewässerkreislauf gelangen.“

Das Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS wird durch die Haarmann Stiftung Umwelt und Natur (Osnabrück), die Beatrice Nolte Stiftung für Natur und Umweltschutz (Lübeck) und die Europa Möbel Umweltstiftung (Fahrenzhausen, Bayern) gefördert. Weitere Stiftungen entscheiden sich in Kürze.

 

Fläche für Blühwiese in Kloster Oesede gesucht

Fläche für Blühwiese in Kloster-Oesede gesucht
 
Hallo liebe Leute,
im Rahmen der Blühwiesen-Vernetzung und des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und der Schaffung eines
regionalen Blühwiesen-Korridors von Hagen a.T.W. bis nach Melle (um gegen das Insektensterben aktiv zu werden)
siehe:
 
…suuchen wir aktuell nach einer bis zwei Flächen (maximal bis 300 m²)
in Kloster Oesede.
Rahmenbedingungen: Die Flächen müssten bitte sehr sonnig sein. Wir würden auf den Arealen eine artenreiche Blühwiese schaffen
(Saatgut und Arbeitskraft stellen wir. Maschinen haben wir auch) und diese auch bis zum Herbst 2021 (einschließlich) pflegen.
Für den Flächenanbieter entstehen keinerlei Kosten. Wir selber können jedoch leider auch nichts zahlen.
Dafür schaffen wir ein artenreiches Biotop für viele viele Lebewesen (und es sieht toll aus! :-)).
Ungefähr so:
 
Neben einer Vielzahl von Insekten tummeln sich dort Vögel, Kleinsäuger, Amphibien etc. in Hülle und Fülle.
Wer eine Blühwiese hat, der braucht keinen Fernseher mehr.
 
Bei Interesse bitte über Facebook an Karsten Wachsmuth wenden.
 
Danke 🙂
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
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Rasen zu Blühwiesen – Massives Umdenken findet statt

Im Zuge des Insektensterbens stellen wir ein massives Umdenken statt: Rasen zu Blühwiesen!!
Unglaublich viele Anfragen: Wir könnten 5 mal so viele Flächen bearbeiten, hätten wir mehr Zeit, Saatgut, Maschinen, HelferInnen….

Melle/Oldendorf:
Heute bei sehr tierlieben und naturschutzbewussten Menschen eine Rasenfläche zu einer Blühwiese umgewandelt.

Auf 400 m² wurde heute eine tolle Blühwiese erstellt. 3 regionale Mischungen, sehr sonnige Fläche, Ein Teich mit Trinkmöglichkeit für Insekten (auch das ist wichtig!)
und sogar Totholz als Nistmöglichkeit für Wildbienen. Grandios!!!
Besser geht es kaum. Gemeinschaftlich heute ordentlich geackert, in 8 Wochen wird es auch hier blumig bunt und
auch in Melle/Oldendorf wächst die Blühflächen-Vernetzung stetig.

Die Vernetzung in Melle könnt Ihr hier einsehen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=929867&mlon=6835712&zoom=12

Vielfach erhalten wir Angebote von Menschen, welche Rasenflächen in Privatgärten anbieten, um dort für mehr Wildheit durch Wildblumen zu sorgen.
Spitze! Das ist genau die richtige Mentalität um dem Artensterben Einhalt zu bieten.

Zudem: Ein Nahrungs- und Nistangebot für Insekten zu schaffen ist gleichbedeutend mit aktivem Tierschutz.
Warum? Von dem Insektensterben sind massiv viele Nahrungsketten betroffen.
Eine Fülle von Tieren (Vögel, Fische, Amphibien, Reptilien, Säugetiere)….verhungert schlichtweg.
Wird in ein Leben geboren, in welchem nicht mehr genügend Nahrung vorhanden ist, hungert…und stirbt mangels Nahrung – nichts anderes passiert gerade um uns herum!
Vor den Augen der Menschen? Naja, weitgehend unbemerkt…
Die Schaffung von Blühwiesen wirkt dieser Hungersnot signifikant entgegen. Vielen vielen Dank an die netten Menschen, welche heute mitgeholfen haben. 🙂
Danke auch für eine Spende. Das hilft uns sehr 🙂

In diesem Jahr sind die Anfragen wieder massiv viel. Bislang hatten wir etwa 100 Anfragen zu Umwandlungen von Flächen zu Blühwiesen im südlichen Landkreis erhalten.
Da wir letztes Jahr knapp vor dem „Overkill-Burnout“ standen, schaffen wir in diesem Jahr jedoch gerade einmal etwa 25.

Es tut uns sehr leid, dass wir so vielen Menschen absagen müssen, aber wir haben nur 2 alte und klapprige Maschinen,
nicht genügend Saatgut und leider nur die Wochenenden, um aktiv zu sein
(ist ein ehrenamtliches „Nach-Feierabend-Projekt“…).
In diesem Sinne: Bitte leiht Euch Fräsen z.B. im Baumarkt, kauft eigenständig regionales Saatgut und legt los.
Viele Viele Tipps zur Anlage + Pflege von Blühwiesen findet Ihr hier:

Eine Blühwiese anlegen

Blumiger Landkreis Osnabrück + Insektenrettung.de
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Ein magischer Ort gegen das Insektensterben

Heute einen fast schon magischen Ort kennengelernt.
Das Vereinsgelände von „Leben und Lernen e.V.“ in Bissendorf. [http://lebenundlernen-ev.de].
Dort gemeinsam mit verschiedenen Vereinsmitgliedern eine Blühwiese angelegt.
Hat Spaß gemacht, viele Menschen haben mitangepackt.
Ca. 150 m², basierend auf drei unterschiedlichen regionalen Saatgutmischungen.
Das Besondere: Auf dem Gelände sind bereits ausgezeichnete ökologische Strukturen vorhanden: Trockensteinmauern,
Benjeshecken, Totholz, viele Stängel als Nisthilfe für Insekten, eine entstehendes Wildblumenstaudenbeet….. Und jetzt noch eine schöne Blühwiese.
Das Gesamtgelände ist ein ganz wichtiger Beitrag gegen das Artensterben in der Region.
 
Die Wiese fördert zudem die Vernetzung der Blühareale in Bissendorf,
ist dort sogar ein ganz wichtiger Standort,
siehe dazu:
 
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